37.2 Multi Accounting

Dedizierte Einsatzzwecke

Gehen wir nun ei­nen ge­wal­ti­gen Schritt wei­ter Richtung »Multi Accounting«. Wie be­reits oben an­ge­spro­chen liegt der Hauptgrund des Spielers in dem Versuch, sich ei­nen un­fai­ren Vorteil zu ver­schaf­fen. Die Betonung liegt auf »un­fair«. Was pas­siert, wenn ein neu­er Account in Antarien vom sel­ben Spieler be­grün­det wird? Auf Grund der Eingangs skiz­zier­ten Ausgangssituation, dem »de­di­zier­ten Einsatzzweck«, wer­den mit je­dem neu­en Account ma­xi­mal 3 neue Charaktere in die Spielewelt hin­ein ge­bo­ren. Der Spieler er­hofft sich da­durch, »ge­wis­se Prozesse im ei­ge­nen Haus« zu kom­plet­tie­ren. Seine stra­te­gi­schen Unternehmen fehlt es an Substanz, er möch­te da­her zeit­gleich 2 oder meh­re­re Charaktere für spe­zi­el­le Aufgaben in sei­nem »Workflow« an­ler­nen. Er be­nö­tigt hier­für na­tür­lich die dop­pel­te Menge an fi­nan­zi­el­len Mitteln, sein Ertrag in Qualität und Quantität steigt mit der Zeit. Er hofft auf ei­ne Investition die sich in et­wa »li­ne­ar zur auf­ge­brach­ten Zeit« für die­sen »spe­zi­el­len Zweck«, loh­nen wird.

In der Tat ein »Vorteil« auf län­ge­rer Sicht, je­doch nicht un­fair, da die­ser Charakter durch ei­ne Vielzahl von Synergieeffekten z. B. ei­nen gan­zen Berufsstand ei­ner Gruppierung hel­fen und be­die­nen kann. Fairness al­lei­ne schon aus der Tatsacheheraus, da al­le die­sel­ben Möglichkeiten be­sit­zen, das glei­che zu tun. Die »Seelensteuerung« gilt auch hier als »Falloff System«, denn nur wenn Körper und Geist ei­ne Einheit bil­den, wird sich der Charakter zu ei­nem höchst po­ten­ti­el­len und en­er­ge­ti­schen Gewinn für die Gemeinschaft bil­den. Da al­le Seelen hier wie­der­um mit ein­an­der ver­schränkt sind, vgl. phy­si­ka­li­sche Erklärungen von Quanten und dem Bewusstsein, wird bei Unwohlsein des »ge­mein­schaft­li­chen Abbildeseiner Vernunft« vgl. »so­zia­les Gefüge«, die Seele wie oben be­schrie­ben wo­mög­lich ir­gend­wann wie­der aus­wan­dern. Wir si­chern da­mit die »Integrität« und »Nachhaltigkeit« der/einer an­ge­streb­ten Zielsetzung, durch die Lernvorgänge und Prägungen in jun­gen Jahren ei­nes Charakters, un­ter der Maßgabe des auch schon be­schrie­be­nen »Konsequentialismus« zu­spie­len.