30.1 Charakteridentifikation

Mein Hauptaugenmerk liegt in der »Identifikation« des Spielers mit sei­nen Charakteren. Eine emo­tio­na­le Bindung soll auf­ge­baut wer­den. So sol­len durch Empathie z.B. dem kind­lich wir­ken­dem Charakter vgl. Altersklasse 3 – 4/8, emo­tio­na­le Gefühle von Hilflosigkeit, feh­len­dem Selbstbewusstsein, Ehrlichkeit, Unbefangenheit, etc., dem re­al be­grün­de­tem Helfersyndrom (Beschützerinstinkte) nach­emp­fun­den und aus­ge­löst wer­den, oder so ei­ne tie­fe Beziehung zwi­schen Vater/Mutter zum/zur Sohn/Tochter, si­tu­ie­ren und auf­baut wer­den. In spä­te­ren Altersklassen, ver­schie­ben sich dann die ent­spre­chen­den Charaktereigenschaften zu mög­li­chen Charakterprägungen, wie re­bel­li­schen Verhalten, Euphorie, Mut, Selbstüberschätzungen, Befangenheit, Selbstbewusstsein, etc., wel­ches ge­nau­so die Intervention des Spielers er­for­dern wird.

Das Konzept er­mög­licht ei­ne Zuordnung von über 200 Charaktereigenschaften. So wer­den die spä­te­ren Charaktere, ma­ni­fes­tiert in ih­rem Bewusstsein der Seele, ein ein­zig­ar­ti­ges Repertoire (Unique) an Persönlichkeiten ent­fal­ten kön­nen. Viele an­trai­nier­te Charakterzüge »Seelenattribute«, wer­den mit der Zeit qua­si ei­nen de­fak­to Standard in dem Bewusstsein »Seele« des Charakters Einzug neh­men, wel­che mit dem Fortschreiten des Alters, nun­mehr schwer wie­der ab­leg­bar sein wer­den. Trainiere al­so den Charakter mit Bedacht und Sorgfalt.