72.9 Verhandlungen zu Gericht

Basis ei­ner ant­a­ria­ni­schen »Gerichtsverhandlung« bil­den der »Kläger« und der »Beklagte« (Angeklagte). Zu Zeiten des »Prozesses« aus sei­nem »Lochgefängnis«, oder »Kerker« von den Protektoren des Dorfes ge­holt, müs­sen bei­de Parteien vor dem an­säs­si­gen Richter ih­ren Eid zu Gott be­schwö­ren. Über die Kernkompetenz »Charakter Management« ab­ge­deckt, ha­ben so Falschaussagen und Meineide, prä­dis­po­niert um Sündenkatalog des Charakters ver­hee­ren­de Auswirkungen vgl. »Konsequentialismus«. Da je­de Sünde, in ei­ner ver­schlüs­sel­ten Signatur vgl. »Signaturen« be­zo­gen auf die Wahrnehmung an an­de­re Spieler je nach Auflösung der im Areal be­find­li­chen Sensorik wie der »Empathie« auf­ge­spürt wer­den kann, ein wag­hal­si­ges Unterfangen.

Das Spielen kon­quer sei­ner Gesinnung, hier­bei ei­ne »Todsünde« zu be­ge­hen. Schliesslich be­stra­fe Gott die Todsünden so­fort, da sie über die Chakren di­rekt ge­trig­gert wer­den kön­nen. Die so eta­blier­te »Prozessführung« be­ruft sich hier­bei auf »Gottesurteil«. Etwas Nachhilfe in der Beweisführung, kann durch die recht­schaf­fe­nen Kraft Gottes, al­so in der Gewalt spe­zi­fi­zier­ter Folterdidaktiken, durch die Adjutanten des Richters ge­fun­den wer­den.

In die­sem Atemzuge kann der Spieler die »Ermittlungen« und »Beweisführungen« durch Etablierung von »Inquisition« und da­für vom Dorf er­rich­te­te »Folterkammern«, si­cher zweck­dien­lich nut­zen. Ich be­to­ne aber noch­mals das die Triebfeder der Herrschaft nicht nur auf der »Saat des Bösen« bau­en muss, so es durch­aus fröm­mi­ge Herrschergeben mag, die Ihre wah­re Stärke durch na­tür­li­che Autorität und Warmherzigkeit of­fen­ba­ren und re­gie­ren kön­nen. Antares Open World wird dem Charakter (Spieler), mäch­ti­ge Werkzeuge in die Hand le­gen, um die­ser Sandbox ei­ner ex­po­nen­ti­el­len Freiheit in die mit­tel­al­ter­li­chen Nuancen der Rechtsprechung zum Guten als auch Bösen zu ge­ben.