KK/052 Echte KI Simulation

Bevor ich die­se wich­tigs­te Kernkompetenz be­schrei­ben möch­te, sei ge­sagt dass es kei­ne ge­naue Definition für ei­ne »Echte« künst­li­che Intelligenz gibt. Der Begriff ist in­so­fern nicht ein­deu­tig ab­grenz­bar, da es be­reits an ei­ner ge­nau­en Definition von Intelligenz man­gelt. Auch ist der Begriff kein recht­lich schutz­fä­hi­ges Wortgeflecht, so kann Jeder dies so ver­wen­den und in­ter­pre­tie­ren wie je­mand möch­te und Nutzen dar­aus zie­hen. Dies hat je­doch den Nachteil, das vie­le Spiele mit ei­ner »ech­ten KI« wer­ben, aber nur die Wenigsten, sind an­satz­wei­se auch nur in der Nähe von dem was die Koryphäen ih­res Faches oder ich dar­un­ter ver­ste­hen, um­ge­setzt hät­ten.

Es Bedarf al­so ei­ner für uns ent­schei­den­den Definition für »Echte KI«, so­wie ei­ner Maßgabe und dem ge­recht wer­den­den Anspruch an Antares Open World Genüge zu tun. Somit müs­sen wir die nach­fol­gend de­fi­nier­ten Anforderungen am kom­ple­xem System »Antarien« be­wer­ten. Dabei be­zieht sich die­ser Maßstab auf al­les als le­ben­dig Eingestufte. Dazu zäh­len, jed­we­de eta­blier­te Organismen (Teilnehmer) der »Fauna« Antariens (Viren, Keime, Bakterien, Tiere), al­le »ras­sen­spe­zi­fi­schen Wesen« und »Kreaturen«, so­wie auch die be­reits be­schrie­be­nen »le­ben­di­gen Assets«, aus der Kernkompetenz »Lebendige Assets (Evolution.

Abbildung 50.1: Integral Component (Core): Antares Chimaera Seed AI System – Hypothetical Singularity Realm (HIOB)

Die Anforderungen an die »Echte KI« Antariens, kön­nen nun wie folgt für je­den ein­zel­nen »Teilnehmer« de­fi­niert wer­den.

  • Betrachtungsweise: Welche »Ich« oder »Kollektiv« be­zo­gen sein kön­nen
  • Sensoren: Einflussnahme auf die Umwelt über Sensoren
  • Assoziationen: Erschaffung ei­ge­ner Regelverknüpfungen (Bildung von Assoziationen)
  • Gesetzmäßigkeiten: Erkennung von Gesetzmäßigkeiten im Input der Daten
  • Entscheider Kriterien: Situationsbedingt wach­sen­der Pool von Einflussgrößen
  • Ergebnis: Veränderbare Rückschlüsse, durch das Hinzufügen von va­ria­ble de­fi­nier­ter Ausgänge

Sowie die Prüfung nach­fol­gen­der Kriterien auf das Ergebnis des Teilnehmers

  • Survival: Überlebenswille
  • Fortpflanzung: Erhaltung sei­ner Art
  • Nahrung: Sammeln & Jagen
  • Bewusstsein: Abbildung der Motivation auf Basis von Chakren

Durch die Etablierung ei­nes »sich selbst or­ga­ni­sie­ren­den und re­gu­lie­ren­den Systems«, kann bei ge­nü­gen­der Komplexität, theo­re­tisch ein Denkprozess an­ge­sto­ßen wer­den. Wichtig so ist die Maßgabe, dass der »Teilnehmer des Systems«, sei­ne Rolle als Individuum »Ich Bezogen«, si­mu­liert wahr­neh­men könn­te. So ge­hen na­men­haf­te Wissenschaftler da­von aus, das be­reits im Jahre 2030, der ent­schei­den­de Sprung in der »Kybernetik« als auch in der »Bionik«, es vom ak­tu­ell »selbst­ler­nen­den Programm«, zur »Echten KI« und da­mit der Aufnahme zu ei­nem »Ichbewusstsein«, mög­lich wird. In wie­weit dies mo­ra­li­sche und eth­ni­sche Aspekte auf­wirft, möch­te ich die­se be­wusst, aus die­sem Konzept aus­klam­mern. Technologie lässt sich im­mer zum Guten, als auch zum Bösem ein­set­zen.

Bestes Beispiel bil­det die Kernphysik. Die Simulation in Antarien von »selbst­ler­nen­den Teilnehmern«, ist je­den­falls schon lan­ge kei­ne Fiktion mehr. Im Gegenteil die ers­ten Umsetzungen star­te­ten be­reits in den 40 igerJahren, dort wa­ren erst­ma­lig »kon­nek­tio­nis­ti­sche Ansätze sub­sym­bo­li­scher Art« in Mode ge­kom­men. Ein von »Warren Mc Culloch« und »Walter Pitts« be­schrie­be­nes »künst­li­ches neu­ro­na­les Netz«, konn­te be­reits 1943 prak­tisch je­de »lo­gi­sche oder auch arith­me­ti­sche Funktion« be­rech­nen. Die heu­ti­gen Technologien sind er­schre­ckend in ih­ren Methodiken aus­ge­feilt wor­den, so dass man mit heu­ti­gem Stand der Technik be­haup­ten kann, ei­ne »im­mens kom­ple­xe vom Teilnehmer ori­en­tier­te Umwelt«, ab­bil­den zu kön­nen.

  • se­mi: Teilnehmer mit in­stink­ti­ven er­lern­ba­ren und an­trai­nier­ten Verhalten (SA/KB)
  • pro­to: Teilnehmer mit aus­ge­präg­tem Jagd und ter­ri­to­ria­lem Verhalten (PB/TLN)
  • me­ta: Teilnehmer mit aus­ge­präg­ten mensch­li­chen Charakteristika (MB/TLN)
  • xe­no: Teilnehmer mit aus­ge­präg­ten an­ti­the­tisch, dia­me­tra­len und pa­ra­do­xen Denkstrukturen (XB/TLN)
  • re­pli­ca: Teilnehmer mit in sich als Einheit »Unitas« aus­ge­präg­ten kol­lek­ti­ven Verhalten (RB/TLN)

Für das Konzept be­deu­tet dies nun, das wir grob die 5 oben ge­nann­ten »Teilnehmerklassen« (KI Gruppen) ge­ne­ra­li­siert ab­bil­den wer­den, wo­bei die Grenzen hier dif­fu­se »ver­schwim­men« kön­nen.

Anmerken möch­te ich auch noch ganz klar, dass es nicht der »Philosophie des Konzeptes« folgt, Problemlösungen durch ef­fekt­voll nach­ge­ahm­te und vor­ge­täusch­te Intelligenz, durch ein­fa­che Algorithmen ein in­tel­li­gen­tes Verhalten nach­zu­ah­men. Wenn der Computer un­fair spielt, zum Beispiel »Positionsabfragen« ma­chen kann, er al­so weis wo ich mich zu je­der­zeit im Spiel be­fin­de, ... ist dies na­tür­lich kei­ne KI. Der Markt ist voll von sol­chen »pseu­do KI« si­mu­lier­ten sym­bo­li­schen Ansätzen. Nicht um­sonst ge­hört die »Echte KI« als Kernkompetenz zu den be­deu­tends­ten Kompetenzendes AOW Konzeptes.