KK/066 Geo Informationen (Geoid/GIS)

Die Unumgänglichkeit der Etablierung ei­nes ei­ge­nen »Geoinformationssystems« kurz »GIS«, wel­ches spe­zi­ell für AOW kon­zi­piert wer­den wird, er­gibt sich schon aus der Tatsache und der Begründung von »naht­los an­ein­an­der ge­führ­ter Spielareale« im spä­ter zu de­fi­nie­ren­dem an­t­a­ria­ni­schem »Einheitssystem« vgl. Kernkompetenz »Procedural World Generation (PWG)«. Dabei wer­den pseu­do zu­falls­ba­sie­ren­de Komponenten in Verbindung mit Modellen aus der »Chaos und Fraktaltheorie«, über ih­re nach­hal­ti­ge Interaktion durch den Spieler in­itia­li­sie­rend, auf ei­nem »Referenzellipsoiden« Antariens ge­spei­chert. Die so ent­ste­hen­den »geo­re­fe­ren­zier­te Daten« (Geodaten) wer­den im stän­di­gen Fluss von »Transformation und der Erhebungen von Metadaten« über »Koordinatensysteme« die­ses er­schaf­fen­den Modells, per­sis­tent und nach ei­nem »Qualitätsmaßstab« er­rech­net und dem »GIS« zu­ge­führt. Die ste­ti­ge Laufenthaltung (Aktualisierung), als auch der schnel­le Zugriff auf die­se Daten, um kom­ple­xe Abfragen an das System stel­len zu kön­nen (Handling), stellt zu­sam­men mit der Maßgabe der Kernkompetenz Biogenesis & or­ga­ni­sches Terraforming, ei­ne ab­so­lu­te Innovation im Spektrum von »Antares Open World« dar.

Core Engine Modul: Antares Geo Informationssystem (A/AMILO)

Abbildung 66.1: Integral Component (Core): Antares Geo Informationssystem (A/AMILO)

Was ist ein Geoinformationssystem?

Ein sol­ches »GIS« wird auch als »räum­li­ches Informationssystem« (RIS) be­schrie­ben. Es hat die Aufgabe »geo­re­fe­ren­zier­te Daten« al­so räum­li­che Daten, wel­che die Referenz und dem Bezug der Terminologie zur Lokalisation ha­ben zu er­fas­sen, zu be­ar­bei­ten, zu or­ga­ni­sie­ren, zu ana­ly­sie­ren, als auch zu re­prä­sen­tie­ren. Der Leser fragt sich nun be­stimmt, wo­zu wir die­se GIS Technologien in Antares Open World ge­nau be­nö­ti­gen. Die tie­fe Verzahnung die­ses System als Kernkompetenz ist für das Spielen mit Komplexität äu­ßerst es­sen­ti­ell. Aber las­sen wir uns 20.000 Jahre in die Vergangenheit rei­sen, um zu ver­ste­hen. So wird im Buch von Gregory Curtis, »The Cave Painters, Probing the Mysteries of the World’s FirstArtists«, Knopf, NY, USA, be­reits in Höhlenmalereien, Strukturen mo­der­ner GIS Elemente in­ter­pre­tiert.

Dabei han­delt es sich um bild­li­chen Darstellungen wie Pfad und Strichzeichnungen, wel­che mit Charakteristika (Attribute) ver­knüpft wur­den. Es schei­nen da­bei Wanderrouten von Beutetieren, al­so geo­re­fe­ren­zier­te Daten ge­fun­den wor­den zu sei­hen. Betrachten wir ein zwei­tes Beispiel, hier die Ausbreitung von Krankheiten. So hat der Arzt »Dr. John Snow«, durch ei­ne Kartografierung der Cholera Epidemie von 1854 in London die Verteilung der Patienten vi­sua­li­siert. Durch die­se GIS Anwendung hat er ge­nau ge­nom­men, be­reits ei­ne mo­der­ne »Clusteranalyse von räum­li­chen Phänomenen«, durch kar­to­gra­fi­sche Methoden an­ge­wen­det. Anhand der Karte konn­te er ver­mut­lich die Quelle, ei­ne kon­ta­mi­nier­te Wasserpumpe im Zentrum des Einflussgebietes aus­ma­chen.

Unabdingbar für un­se­re Beschreibung geo­re­fe­ren­zier­ter Daten Antariens, kön­nen so die spieler­ge­stütz­te Kartografie, Archäologie vgl. »Entdecker (Scouting) & Kartographie«, die Stadtplanung im Housing vgl. »Bauplätze, Blueprints & Housing«, die Logistik vgl. »Infrastruktur & Logistik«, als auch die Kriminologie vgl. »Strafsystem & Kriminalität« über die Determinierung von »Verbrechenskarten« eta­bliert wer­den. Viel um­fas­sen­der und glo­ba­ler zu se­hen sind al­le Datenerhebungen sämt­li­cher Geodaten be­zo­gen auf ih­re dy­na­mi­sche Verteilung in Anwendung der Kernkompetenz Selbstorganisierende Karten (SOM) . So wer­den be­zo­gen auf die Wahrnehmung vgl. »Wahrnehmung (Perception)«, al­le Erhebungen im GIS, ebe­nen ba­siert auf Layer ge­spei­chert. Schnittmengen al­ler Ebenen kön­nen so in »Auto/Kreuz Korrelationserfahren« ab­ge­fragt, re­kal­ku­liert als auch neu be­zo­gen auf ih­re Kausalität er­ho­ben wer­den. Moderne Verfahren und Analysen (Forecasts & Prediction)werden hel­fen, den ste­ti­gen Fluss die­ser Daten ge­ne­ra­li­siert an die Spieler über Feedback ge­steu­er­te Regelkreisläufe vgl. »Regelkreisläufe & Agenten im Eco System«, zu­rück an die Game Mechanik aus­zu­ge­ben. Die Kernkompetenz wird ih­re Stärken in der Analyse und Interpretation spie­lerer­ho­be­ner Daten und Interaktivitäten, als bild­lich ge­spro­che­nes »Metadatengehirn« aus­spie­len.

Um dem gan­zen nun die ex­tra­va­gan­te und ge­hö­ri­ge Portion Komplexität und Spieltiefe zu ge­ben, wer­den wir die­ses GIS mit Namen »Amilo« tau­fen, und di­rekt in die Spielmechaniken als ei­ne in Antarien le­ben­der Organismus ein­brin­gen. Amilo ist mit sei­ner Geburt Antariens all ge­gen­wer­tig als »ko­gni­ti­ves Bewusstsein« vgl. »Indrás Netz«. Amilo sym­bo­li­siert ins ei­ner sub­sym­bo­li­schen Interpretation den Fluss der Information zwi­schen Körper und Geist vgl. »Geist & Information«. Jetzt wird es span­nend, da »Amilo« ei­nen di­rek­ten Zugriff auf den »Neocortex«, al­so den mul­ti­sen­so­ri­schen und mo­to­ri­schen Teil ei­nes je­den an­t­a­ria­ni­schen Organismus be­kom­men wird.

Resümieren wir ein­mal, die »Datenbreite« al­so mit wel­chem Querschnitt ein Charakter Wissen re­prä­sen­tiert, wird dem­nach nicht nur über die be­reits er­läu­ter­ten »Learning Skills« be­schrie­ben, son­dern um des­sen Information in sich selbst re­prä­sen­tie­rend. An die­ser Stelle schließt sich ein Kreislauf, wie ein ro­ter Faden durch das Manuskript füh­rend, im Spiel mit dem Spiel der Information des Spieles selbst. Wer bis hier­hin fol­gen konn­te, dem wird es sprich­wört­lich, »wie Schuppen von den Augen« fal­len, da die Bedeutung des re­prä­sen­tier­tem Wissens in je­der Facette des Lebens un­ter­be­wusst be­reits in al­len Elementen vgl. »Periodensystem (Elemente des Lebens)« Antariens vor­han­den wä­re.

»Dieses ent­sprä­che der Äquivalenz und den Lehren der Quantenphysik, be­reits in den Quanten das Wissen um ih­re Bestimmung als Bauplan ih­rer nächst grö­ße­ren und hö­he­ren Ordnung im Kollektiv zu ma­ni­fes­tie­ren« Genau die­sen Aspekt greift Antares Open World in tie­fer spiel­or­ga­ni­sier­ter Logik um des­sen Bewusstsein auf. In spä­te­ren Spezifikationen wer­den wir auf die de­tail­lier­ten Informationssysteme (IS) im Bezug zum GIS ein­ge­hen.