KK/054 Geschlossene Kreisläufe & Recycling

Beschäftigen wir uns nun mit dem zen­tra­len Bindeglied al­ler sich in »Entropie« be­find­li­chen Kernkompetenzen. Die Grundbedingung »Antares Open World« als Systembaukasten vgl. »Periodensystem (Elemente des Lebens)« als »Sandbox des Lebens« zu kon­zi­pie­ren, be­darf ei­ner Vielzahl von Rahmenbedingungen und Parametrierungen.

Core Engine Modul: Geschlossene Ressourcen und Energiekreisläufe (A/CREC & RS)

Abbildung 54.1: Integral Component (Core): Geschlossene Ressourcen und Energiekreisläufe (A/CREC & RS)

Ähnlich wie ein ther­mo­dy­na­mi­sches System, wird je­des an­ge­glie­der­te System im Konzept räum­lich ein­ge­grenzt, und als »phy­si­ka­li­sches System« mit ei­ge­ner »Energiebilanz« be­trach­tet. Da die meis­ten Systeme Antariens »Schnittstellen« zu kon­kur­rie­ren­de Systeme (Komponenten) be­sit­zen, müs­sen wir auch die »Stoffbilanz« im Zusammenhang die­ser, mit­be­trach­ten. Ein Beispiel, so wie bei ei­nem Motor die Energienach Wärme und Arbeit be­trach­tet wer­den kön­nen und über­dies Systemgrenzen flies­sen, so ver­än­dert sich die »in­ne­re Energie« und da­mit der »Zustand des Systems«, auch hier im dy­na­mi­schen Fluss. So sind al­le kon­nek­tier­ten Systeme (Recycling, Wirtschaft, Politik, Bildung, Ressourcen, Soziales, Kultur, Wissenschaft)gesamteinheitlich zwar iso­liert als ein System zu be­trach­ten, aber hoch dy­na­misch in ih­ren Subsystemen un­ter­ein­an­der über ih­re Einflussgrößen kon­zi­piert wor­den. In die­ser Betrachtung, wer­den da­hin­ge­hend über ei­nem Äußeren »glo­ba­len Kreislauf« sämt­li­che »flüch­ti­gen« Entitäten auf­ge­fan­gen und zu­rück in die »in­ne­ren sta­bi­len Kreisläufe«, zu­rück ge­führt. Des Weiteren ver­net­zen sich so, ver­schie­de­ne dem Einsatzzweck ent­spre­chen­de de­di­zie­ren­de Regelkreisläufe vgl. »Regelkreisläufe & Agenten im Eco System« Die Schematik zeigt dies an­schau­lich. So kön­nen die in­ein­an­der ver­zahn­ten Systeme, ge­gen­ein­an­der kon­kur­rie­rend über ih­re Systemgrenzen hin­weg »Massen«, wie vgl. »Geo Informationen (Geoid/GIS)« in der Thermodynamik Wärme, Strahlung und Arbeiten zu oder ab­füh­ren.

Unter sol­chen »Arbeiten« ver­ste­hen sich re­ver­si­bel zu­ge­führ­te »Volumenänderungsarbeiten«, wel­che zum Beispiel bei dem ver­bren­nen von Holz in ei­nem Lagerfeuer, sei­ne Energie als Wärme über das Feuer ab­ge­ben wird. Somit wird in Antarien »grund­sätz­lich Energie nie­mals ver­braucht« so auch in der re­al­be­grün­de­ten Welt, son­dern um­ge­wan­delt in me­cha­ni­scher Arbeit oder Wärme wer­den. Im Übrigen ent­spricht dies auch dem ers­ten Hauptsatz der Thermodynamik, dem »Gesetz zur Energieerhaltung«. So wird das Konzept im­mer ver­su­chen rea­li­täts­nah in Zyklen vgl. »Chronobiologische Zyklen & Rhythmen«, zum Beispiel ei­ne che­mi­sche »Energiemenge« in Form von Lampenöl, im­mer in Licht und Wärme zu über­füh­ren, al­so »dis­si­pier­te Arbeit« zu voll­rich­ten. Es ge­nügt dem Anspruch bei wei­tem nicht, ei­ne Ressource ein­fach zu ver­brau­chen. Die ur­sprüng­li­chen Ressourcen än­dern ih­re »Energieform«, so­wie ih­ren »Aggregatzustand«. So wer­den wir in Antarien in kon­zep­tio­nel­ler Ebene von der »Energieentwertung spre­chen. So be­nö­ti­gen wir für un­se­re »Verbrauchssysteme« Antariens ei­ne es­sen­ti­el­le Einflussgröße, wel­che die »Arbeitsfähigkeit der Energie« be­zo­gen auf ih­re »Energiemenge« aus­sa­ge­kräf­tig be­schreibt. Wir wer­den hier den Begriff »Entropie« aus der Thermodynamik für un­ser Konzeptetwas an­pas­sen und er­wei­tern. In un­se­re Weltmeeren zum Beispiel schlum­mern ex­or­bi­tan­te Energiemengen, wel­che aber durch dem Fehlen von Temperaturunterschieden, kaum ar­bei­ten voll­rich­ten kön­nen. Es Bedarf al­so Schnittstellen mit­kor­re­lie­ren­de und ad­ap­tiv zu trig­gern­de Einflussgrößen.

Ressourcenkreislauf am Beispiel des Craftingsystems

Abbildung 54.2: Ressourcenkreislauf am Beispiel des Craftingsystems

Weil wir ge­ra­de bei dem Thema sind möch­te ich kurz an­mer­ken, dass die Weltmeere auf­grund der Temperatur rie­si­ge CO2Mengen dif­fun­die­ren. Steigt die Temperatur, so ent­weicht na­tür­lich lo­gi­scher­wei­se das für die Flora le­bens­wich­ti­ge CO2. Es sind na­tür­li­che Regulierungsprozesse un­se­res Ökosystems. Kurzum es ist ei­nes der größ­ten Lügen und Postulat we­ni­ger Lobbyisten auf­grund mo­ne­tä­rer Bewegründe für das not­wen­di­ge »Zwangswachstum« un­se­rer Wirtschaft und po­li­ti­schen Konstruktes, dass die Temperatur auf Grund des durch den Menschen er­zeug­ten CO2s, an­stei­gen wür­de. Der in­ver­se Fall, wie be­reits be­schrie­ben ist der Fakt. Dies ist kei­ne wis­sen­schaft­li­che These, son­dern lan­ge er­wie­se­ne Erkenntnis vie­ler na­men­haf­ter Wissenschaftler.