55.4 Seetaktik

Die Taktik auf See un­ter­schei­det sich durch ei­ne Vielzahl von Grundlegenden Elementen, wie dem »Fehlen von to­po­gra­fi­schen Elementen« im Gelände, auch die Operation aus der Deckung her­aus, sind hier auf of­fe­ner See kein Aspekt der stra­te­gi­schen Planung. Dennoch zählt die »Seetaktik« zu den kom­pli­zier­tes­ten Manövern und Szenerien in Antarien. Ausnahmen wer­den Uboote spie­len, wel­che na­tür­lich auf to­po­gra­fi­schen Aspekte, ins­be­son­de­re in Küstennähe, be­rück­sich­ti­gen müs­sen. Strategische Aspekte wie Sichtweite, Witterung, Dämmerung, Reichweiten, Zielberechnungen, etc. fin­den da­bei dann um so mehr ih­re Anwendung. Bewegliche Ziele und die kon­ti­nu­ier­li­che Vorausberechnung sind Standardaufgaben der Kanoniere, Minenleger und Artilleristen auf ant­a­ria­ni­schen Kriegsschiffen. Zudem spie­len die Lageveränderung des ei­ge­nen Schiffes, die Schwankungen, das Rollen (Erhöhung) bei Wellengang ei­ne ent­schei­den­de Rolle. Auch die ex­ak­te Navigation, sei­ne »ef­fek­ti­ve Panzerung« durch »Winkelstellung des Schiffes«, soll­te von einemer­fah­ren­dem Nautiker, zu den be­herrsch­ba­ren Manövern ge­hö­ren. Die in Salven ab­ge­feu­er­te »Flachfeuer« im Nahbereich, müs­sen wie­der­um die di­rek­te »Durchschlagskraft« durch »pas­si­ve Panzerung« an den Flanken des Schiffes ein­däm­men kön­nen.

Im Fernkampf ent­schei­den so dann die »Deckenpanzerungen«, als die Entfernung zum Angreifer. So muss der Kommandant ent­spre­chen­de »Immunitäten«, »Zonen der Verwundbarkeit«, und »Abwehrzonen« in Echtzeit am »Kommandoposten« be­rech­nen kön­nen, um schnell Gegenmaßnahmen, oder Angriffsstrategien ein­lei­ten zu kön­nen. Das Wetter ei­ne es­sen­ti­el­le Komponente, kann Schiffe mit dem Wind im Rücken viel ma­nö­vrier­fä­hi­ger ma­chen und ent­schei­det für ei­ne Schlacht sein. Das Deuten von »Zeichen der Wetterän­de­rung« kann be­deut­sa­me Folgen für die ge­sam­te Crew ha­ben. Langjährige Erfahrung, Zeichen da­her in Antares Open World ei­nen fä­hi­gen Kommandanten aus. Nichtselten wird ein Kommandant als Oberbefehlshaber ei­nes Bündnisses, ei­ne ganz Armada von Kriegsschiffen be­fä­hi­gen kön­nen. Als spiel­me­cha­nisch an­zu­mer­ken­de Manöver, sei­hen kurz das »Crossing the T« er­wähnt, wel­che durch er­rei­chen der op­ti­ma­len Feuerposition der Artillerie in den Zugbrachten. Als Verteidigung sei die »Gefechtskehrtwendung« zu nen­nen.